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Vor sechzig Jahren, im September 1939, entdeckte Paul Müller in einem Labor J.R. Geigy A.G. in Basel die insektizide Wirkung von Dichlordiphenyltrichloräthan, kurz DDT genannt. Die Wirksamkeit dieser chemischen Verbindung liess den Traum einer von Insektenplagen befreiten Menschheit greifbar nahe erscheinen. Schon früh jedoch wurde die Begeisterung von kritischen Stimmen begleitet. Sie machten DDT in den sechziger Jahren zum Symbol für umweltschädigende und menschengefährdende Produkte der chemischen Industrie. Christian Simon, Historiker an der Universität Basel, zeichnet die Entdeckung, Entwicklung und den Einsatz von DDT an den Beispielen USA, Schweiz und Indien nach und schildert den ungewollten Beitrag von DDT zur Entstehung einer internationalen Umweltbewegung.

Basel 1999, 232 Seiten,
101 Abbildungen,
215 × 275 mm,
Hardcover mit Schutzumschlag
Christoph Merian Verlag, Basel